Vorlauftemperatur
richtig einschätzen

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Hörmann Tipp
Wenn Sie wissen möchten, ob Ihr Haus für eine Wärmepumpe geeignet ist, machen Sie einen einfachen Praxistest: Senken Sie die Vorlauftemperatur Ihrer aktuellen Heizung schrittweise ab und beobachten Sie das Verhalten für 3–4 Wochen – idealerweise in einer kälteren Phase.
Reduzieren Sie die Temperatur nicht abrupt, sondern in kleinen Schritten (z. B. 2 – 3 °C pro Woche).
Achten Sie darauf:
- Werden alle Räume weiterhin ausreichend warm?
- Müssen Thermostate dauerhaft voll aufgedreht sein?
- Bleibt der Wohnkomfort stabil, auch bei niedrigen Außentemperaturen?
Wenn Ihr Haus mit einer niedrigeren Vorlauftemperatur zuverlässig warm bleibt, sind das sehr gute Voraussetzungen für eine effiziente Wärmepumpe.
So gewinnen Sie eine ehrliche Einschätzung, bevor Sie investieren. Und genau darauf sollte jede Planung aufbauen.
Vorlauftemperatur: Alles auf einen Blick
- Vorlauftemperatur = Temperatur des Heizwassers, das in Heizkörper/Fußbodenheizung fließt
- Je niedriger der Vorlauf, desto höher die Effizienz (JAZ)
- Niedriger Vorlauf bedeutet: weniger Stromverbrauch, weniger Kosten
- Heizkörper schließen Wärmepumpe nicht aus, wenn die Vorlauftemperatur passt
- Entscheidend ist die Vorlauftemperatur an kalten Tagen, nicht im Übergang
- Gute Planung kann die Vorlauftemperatur deutlich senken (Hydraulik, Heizkurve, Heizflächen)
Was ist die Vorlauftemperatur überhaupt?
Die Vorlauftemperatur beschreibt, wie warm das Heizungswasser sein muss, um Ihr Haus auf Temperatur zu bringen.
- Bei Fußbodenheizung reichen oft 30–40 °C
- Bei Heizkörpern liegen viele Häuser irgendwo zwischen 40–60 °C
- Alte Systeme laufen teilweise mit 70 °C und mehr
Für Wärmepumpen gilt:
Jeder Grad weniger Vorlauf spart langfristig Strom.
Welche Vorlauftemperatur ist „gut“ für eine Wärmepumpe?
Als realistische Orientierung:
- bis ca. 45 °C: sehr effizient
- 45–55 °C: oft gut machbar
- über 55 °C: möglich, aber Effizienz sinkt deutlich
Wichtig: Das ist kein „hartes Gesetz“, aber eine sehr zuverlässige Praxisregel.
Warum ist das so entscheidend für die Kosten?
Die Vorlauftemperatur beeinflusst direkt die Jahresarbeitszahl (JAZ).
Je höher die Vorlauftemperatur, desto mehr Strom muss die Wärmepumpe einsetzen, um das Temperaturniveau zu erreichen.
Das bedeutet konkret:
- höhere Vorlauftemperatur = schlechtere Effizienz
- schlechtere Effizienz = höherer Stromverbrauch
- höherer Stromverbrauch = höhere laufende Kosten
FAQ: Vorlauftemperatur & Wärmepumpe
Wo sehe ich die Vorlauftemperatur?
Meist direkt an der Heizungsregelung oder im Display der Therme.
Reicht eine Wärmepumpe bei 55 °C Vorlauf?
Oft ja, aber die Effizienz sinkt. Je niedriger der Vorlauf, desto besser für Stromkosten und JAZ.
Muss ich für eine Wärmepumpe auf Fußbodenheizung umrüsten?
Nein. Heizkörper funktionieren ebenfalls, wenn die Vorlauftemperatur realistisch bleibt.
Warum läuft meine alte Heizung so hoch eingestellt?
Viele Anlagen sind aus Sicherheitsgründen „zu warm“ eingestellt oder wurden nie sauber optimiert.
Kann man die Vorlauftemperatur senken?
Ja, häufig durch hydraulischen Abgleich, Heizkörperoptimierung und korrekte Heizkurve.
Was sagen unsere Kunden?
Bereits über 1.000 zufriedene Kunden








